Leitgedanken

Wir sehen es als eine gesellschaftliche Aufgabe an, Menschen unkompliziert zu unterstützen, die durch einen Todesfall in Not geraten sind. Diesen Familien beizustehen, bedeutet zugleich, unsere Gesellschaft zu stärken, denn die Zahlen sind so gross, dass sie gesellschaftliche Dimensionen annehmen: In der Schweiz leben zur Zeit 23'500 Kinder ohne den Vater, die Mutter oder gar beide (AHV-Statistik 2016).

Von Verlust betroffene Familien mit Kindern und Jugendlichen brauchen Menschen, die sie in der neuen Lebensaufgabe unterstützen: ein Umfeld, das versteht und mitträgt, und manchmal auch Fachpersonen, die um individuelle Trauerreaktionen wissen. Als Aussenstehende können sie Raum für klärende Gespräche und den kreativen Ausdruck von Trauergefühlen geben. Dadurch erfahren betroffene Familien Entlastung und können dem Leben zugewandt neue Schritte gehen.
Denn es ist mittlerweile erwiesen, dass eine schlecht aufgearbeitete Trauer Spätfolgen nach sich ziehen kann, wie Depression, Verlustängste, Angstzustände, dies sogar über mehrere Generationen (Dr. W.J. Worden, 2011) hindurch.

Es soll ein Netzwerk entstehen, damit Familien, Kinder und Jugendliche beraten, achtsam begleitet und gestärkt werden. So kann der Umgang mit Verlust besser gelingen und Kraft aus jedem Schritt des Abschieds und Neubeginns wachsen – für die Familien und für Kinder und Jugendliche.


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